Air Zoom Flight 96 Schwarz / WeiÃBasketballSchuh 8,5 Us

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Air Zoom Flight 96 Schwarz / WeiÃ?-Basketball-Schuh 8,5 Us

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  • Obermaterial: Gemischt
  • Materialzusammensetzung: Gemischt
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Pfiffe und Gegrapsche

Ein Kommentar von Julius Beinecke

Julius Beineke, c't-Volontär, hat was mit Medien studiert und schreibt gern über Games, Netzkultur und Ethik. Sonst zockt er, beschäftigt sich mit chinesischer Kampfkunst und weiß etwas mehr über Star Wars als die meisten.

Mutige, wie die  ehemalige Tesla-Ingenieurin AJ Vandermeyden  berichten von ausbleibenden Beförderungen, die dann an die männlichen Kollegen gehen, und einem mehr als unangenehmen Arbeitsumfeld – Pfiffe und Gegrapsche inklusive. Die ehemalige Uber-Technikerin Susan Fowler bloggte, was der  ehemalige Uber-CEO Travis Kalanick  sich so leistete. Da blieb es leider nicht bei Alltagssexismus wie geringerem Lohn und dem Übergangenwerden bei der Beförderung. Sex-Angebote und Nötigung bei Ablehnung mussten es da anscheinend sein.

Das Wort "ehemalig" ist in dieser unangenehmen Geschichte recht prominent – klar, solche Skandale sind schlecht fürs Geschäft. Wenn sowas ans Licht kommt, wird meist  halbherzig nachgeforscht  und dann die  Entlassung aller Beteiligten in die Wege geleitet . Bemühungen zur Behebung des Grundproblems sind rar – aber sie sind nötig! Sexismus, Diskriminierung und Belästigung von Frauen sind leider noch immer weltweit an der Tagesordnung. Aber ich wäre erst einmal intuitiv davon ausgegangen, dass es in so zukunftsorientierten Bereichen wie der Startup-Szene anders läuft. Da finden sich doch an jeder Ecke junge Leute zusammen, die mit klugen, unverstaubten Köpfen die Zukunft besser machen wollen. Die Kinder und Jünger von globaler Vernetzung und High-End.

Zutaten von Albinolachs bis Sauerklee

Heute bekommt Wohlfahrt zweimal täglich Fisch in den Schwarzwald geliefert. "Es gibt keine Entfernungen mehr, die Ware geht dorthin, wo der Preis bezahlt wird." Einerseits kann der Chefkoch aus einer nie da gewesenen Fülle an Zutaten schöpfen – heute hat er einen Albinolachs aus Alaska auf der Karte, den lässt er auf einer Scheibe Austerngelee servieren. Andererseits verknappt der weltweite Vertrieb die Luxusprodukte. Deshalb werde so einfaches Gemüse wie Ölrauke oder Sauerklee wichtiger: "Wir müssen das, was die Natur uns gibt, zur Delikatesse veredeln."

Mit jeder Viertelstunde wird es heißer in der Küche. Sie ist keine 30 Quadratmeter groß, die Gänge zwischen Herd und Ofen, Arbeitsplatten und Kühlschubladen sind eng. Am Vormittag duftete es aus einem großen Topf nach Krustentierfond. Jetzt riecht es nur noch nach siedendem Fett. Teller klappern, eine Pfanne landet mit Schwung in der Spüle. Ständig piepst irgendwo ein Wecker. Wohlfahrt gibt seine Anweisungen so leise, knapp und monoton, dass man sich gut auf ihn einhören muss: "Die Gänseleber für Tisch 5" – zwei Köche antworten: "Oui, chef!  "

  • Boxen
  • Golf
  • Einer brät die Leberscheiben, dann streut er gehackte Macadamianüsse drüber. Ein anderer erhitzt die vorbereitete Kokosnage als Sauce, zum Schluss kommt ein Klecks Duftreispüree dazu. Einen Meter weiter rüffelt der Sous-Chef einen Kollegen, weil der den Wolfsbarsch auf dem falschen Teller angerichtet hat. Wohlfahrt wird nicht einmal laut.

    "Er ist ein zurückhaltender Mensch", sagt Klaus Erfort, der bei Wohlfahrt gelernt hat. Heute führt er selbst ein Dreisternerestaurant in Saarbrücken. "Bei ihm kann man viel an den Augen ablesen. Die können einen auch fokussieren, dann weiß man, dass er mit der Arbeit nicht zufrieden ist." Über seinen Lehrer spricht er mit Verehrung: "Harald Wohlfahrt zeichnet sich durch hohe Geschmackssicherheit aus. Seine Gerichte sind nicht austauschbar – einen Teller von ihm würde ich auch mit verbundenen Augen erkennen." Erfort schwärmt von Wohlfahrts Wildhase à la royale: "Das ist ein klassisches Rezept, aber das kann heute nicht mehr jeder. Es braucht Zeit, bis das Fleisch so weich geschmort ist, dass man es mit der Gabel zerdrücken kann."

  • Leichtathletik
  • Schwimmen
  • Harald Wohlfahrt gilt als einer der besten deutschen Köche. Seit zwanzig Jahren hält er drei Sterne. Auch nächste Woche noch?
    Von  Johannes Schweikle
    31. Oktober 2012
    AUS DERZEIT NR. 45/2012

    INHALT

    1. Seite 1  — Der Leitstern
    2. Seite 2  — Die nächste Revolution der Haute Cuisine soll sich gerade in Skandinavien ereignen
    Auf einer Seite lesen

    Seine Lippen sind schmal, er schaut konzentriert durch die Lesebrille auf seiner Nasenspitze – der Meisterkoch ist angespannt. Wie ein Lehrling, der nichts falsch machen will, bedient er die Kasse neben dem Regal mit den Kaugummis. Zieht eine Packung Gummibärchen über den Scanner, Deo, Duschgel. Zur Sicherheit steht hinter ihm eine Verkäuferin, aber sie muss nicht eingreifen.  Harald Wohlfahrt  schaut die Kundin an und sagt: "Drei zwanzig, bitte."

    Der Mittfünfziger ist seit 1980 Küchenchef der Schwarzwaldstube in Baiersbronn. Seit 20 Jahren hält er drei Sterne. Das hat außer ihm noch kein Koch in Deutschland geschafft. Ende nächster Woche erscheint der neue  Guide Michelin  .  Wird es wieder drei Sterne geben?

    Wohlfahrt kocht fast nie im Fernsehen. Das sei Energieverschwendung, er wolle sich auf sein Restaurant konzentrieren. Auch an diesem Oktoberdonnerstag werden gegen zwölf die ersten Gäste eintreffen. Aber um elf setzt sich der Küchenchef an die Kasse des Drogeriemarkts, der heute in Baiersbronn eröffnet. Alle Einnahmen der nächsten Stunde fließen einem Haus für behinderte Kinder zu. 5.000 Euro werden es schließlich sein.

    Wenig später steht Wohlfahrt am Pass. So heißt sein Arbeitsplatz: vor ihm ein Fenster, durch das die Kellner Bestellungen hereinreichen, hinter ihm neun Köche. Einer bringt das Amuse-Gueule für Tisch drei, vier Variationen vom Thunfisch. Der Küchenchef schaut wieder konzentriert – die fünf Teller sehen exakt gleich aus, rechts unten liegt eine hauchdünne Scheibe in Gelee, mit einem gelben Auge aus Curry-Mousse.

    Wie hat sich die Hochküche verändert über all die Jahre? "Am Anfang sind wir jede Woche zweimal nach Straßburg auf den Großmarkt gefahren", sagt er, und seine Erzählung klingt wie ein fernes Abenteuer. Ein paar Köche morgens um fünf in einem VW-Bus, Steinbutt kaufen, schnell ein Croissant verdrücken und dazu die Ungewissheit: Werden wir an der Grenze gefilzt? Werden genügend Gäste den teuren Fisch bestellen? "Wenn wir um elf wieder in Baiersbronn ankamen, waren wir müde. Aber da fing der Arbeitstag erst an – auf die Dauer hätte ich das nicht durchgehalten."

    Im Stadtgebiet lohnt ein Windrad nicht

    KLIMASCHUTZ
    Düsseldorf will bis 2050 klimaneutral werden

    Im Stadtgebiet gibt es keine Windkraftanlagen – nicht weil Nachbarn sich beschweren würden, sondern weil hier der Wind nicht kontinuierlich pustet, die Windschneisen sind meist zugebaut, da lohnt ein Windrad nicht. Die „Grünwerke“ betreiben aber unter anderem zwei Anlagen in Willich und andere am Niederrhein. Außerdem sind sie beteiligt an mehreren Windkraftanlagen in Brandenburg und in Sachsen.

    Die normale Elektroenergie der Stadtwerke enthält ohnehin schon rund 30 Prozent an grünem Anteil. Reinen grünen Strom können die Düsseldorfer bei mehreren Anbietern bestellen, bei den Stadtwerken wird er, mit Garantie, von Wasserkraftwerken in Österreich eingekauft, erläutert der Sprecher.

    Strom, der die Umwelt schont

    Die Grün- und Stadtwerke liefern außerdem „fast ein Viertel des gesamten Sonnenstroms, der in Düsseldorf erzeugt wird.“ Unter anderem stammt der von der Solaranlage auf dem Flugfeld des Airports, außerdem aus Gerresheim und vom Technischen Rathaus an der Brinckmannstraße.

    Strom, der die Umwelt schont,  ist allerdings etwas teurer als konventioneller Mix: Bei einer Preisgarantie bis 2015 kommt ein Zwei-Personenhaushalt (2200 Kilowattstunden) auf rund 55 Euro monatlich. Wie viele Kunden bereits Ökostrom beziehen, verschweigen die Stadtwerke wegen der Konkurrenz.

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