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Hat Russland in den US-Präsidentschaftswahlkampf zu Gunsten Donald Trumps eingegriffen? Trump sagt: "No". Doch sein Sohn soll sich 2016 mit einer russischen Anwältin getroffen haben. Der Grund: belastendes Material über Hillary Clinton.

Ein Sohn von US-Präsident Donald Trump hat sich offenbar im Wahlkampf 2016 mit einer russischen Anwältin getroffen, die kompromittierende Informationen über Trumps demokratische Rivalin Hillary Clinton in Aussicht gestellt habe. Die "New York Times" schrieb unter Berufung auf drei Berater des US-Präsidialamts, die Anwältin habe Verbindungen zum russischen Präsidialamt gehabt. An dem Treffen hätten neben Donald Trump Jr. auch der Schwiegersohn des Präsidenten, Jared Kushner, und Trumps ehemaliger Wahlkampfmanager Paul Manafort teilgenommen.

Das Blatt zitierte eine Stellungnahme von Donald Trump Jr., wonach dieser die Begegnung mit der Anwältin Natalia Veselnizkaja einräumte. "Nach dem Austausch von Freundlichkeiten erklärte die Frau, sie habe Informationen, dass Personen mit Verbindungen zu Russland das Democratic National Committee finanzierten und Frau Clinton unterstützten. Ihre Äußerungen waren vage, unklar und ergaben keinen Sinn. Es wurden keine Details oder unterstützende Informationen genannt oder angeboten. Es wurde schnell klar, dass sie keine bedeutsamen Informationen hatte", wurde der Präsidenten-Sohn zitiert. Das Democratic National Committee ist die Parteiorganisation der Demokraten.

Trump wusste nichts

Seit mehr als 100 Jahren gibt es die Überlandwerk Krumbach GmbH. Sie setzt verstärkt auf die regenerative Energie.  Von Hans Bosch

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Das ÜWK fährt bereits mit einem E-Mobil. Auf unserem Bild „tankt“ Geschäftsführer Martin Glink (Mitte) im Beisein des Installationsleiters Manuel Häußler und Vertriebsleiters Wolfgang Steffan (rechts) das Auto auf.

Die Überlandwerk Krumbach GmbH (ÜWK) blickt auf eine inzwischen über 100-jährige Tradition zurück und fühlt sich als lokaler Energieversorger den insgesamt 14 Kommunen im Raum zwischen Neuburg an der Kammel, Krumbach und Babenhausen eng verbunden. Die gemeinsame Tochter der Lechwerke und der Stadt Krumbach stellt über das Netz sowohl für Privat- als auch Geschäftskunden den Strom bereit, der inzwischen zu 70 Prozent aus erneuerbaren Energien kommt. Für Geschäftsführer Martin Glink steht damit fest: „Wir haben in unserer Region schon heute einen Wert erreicht, den die Bundesregierung für Deutschland erst im Jahre 2035 vorgesehen hat.“

Zur Stromversorgung gehört auch der Ausbau regenerativer Energien im wachsenden Markt für Elektro-Fahrzeuge. Neu ausgebaut und modern ausgestattet ist zudem das seit 70 Jahren bestehende Einzelhandelsgeschäft mit einem Sortiment, das von der Waschmaschine über den Toaster bis zum Kühlschrank reicht. Der Laden und die zugehörige Reparaturwerkstätte beschäftigen sieben Fachkräfte. Im Wachsen begriffen ist auch der Bereich Haustechnik mit acht Beratern und Technikern, wenn es um Photovoltaik-Anlagen auf dem eigenen Hausdach, Wärmepumpen-Systeme und Batteriespeicher geht. Das Ergebnis eines solchen Gesamtkonzepts: Die als „Sonnenstrom“ erzeugte Energie versorgt am Tag das Gebäude, wird als Batteriestrom am Abend und nachts genutzt und der unverbrauchte Reststrom gelangt ins Netz, wird also nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergütet. Glink: „Wir erstellen jedem Kunden ein Konzept, das von der Beratung über den Verkauf der Geräte, deren Montage und die Wartung alles aus einer Hand bietet.“

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Der hohe Anteil an Strom aus erneuerbaren Energien steigert sich in naher Zukunft weiter. Schon jetzt gibt es im Versorgungsgebiet um die 3300 dezentralen Dachanlagen. Als wichtige Erzeuger kommen 27 Biogasanlagen hinzu; aber auch das Günzkraftwerk des ÜWK in Breitenthal und weitere Wasserkraftwerke an Günz und Kammel sind Stromlieferanten. Von gleicher Bedeutung wie die Stromerzeugung ist dessen Verteilung, sagt Martin Glink. Der Geschäftsführer: „Allein das ÜWK hat in den letzten Jahren rund 15 Millionen Euro in den Netzausbau investiert.“

Das Leitungsnetz besteht aus 380 Kilometern Mittelspannungs- und 500 Kilometer Niederspannungsleitungen sowie 340 Schalt- und Trafostationen. Um die sichere Versorgung zu gewährleisten, verfügt nach Glink das ÜWK mit der LEW-Verteilnetz GmbH über einen guten Partner: „Die jährlich 1,4 Millionen Euro Investition lohnen sich. Unsere Ausfallzeiten liegen unter dem bundesweiten Schnitt und sind mit elf Minuten im Jahr sehr niedrig.“

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